radreisen nachhaltig

Wenn du auf der Suche nach einer umweltfreundlichen Art zu reisen bist und neue Ziele erkunden möchtest, sind Radreisen die perfekte Option!

Radreisen - Urlaub auf dem Fahrrad

Radfahren ist eine großartige Möglichkeit, die Welt zu erkunden, und zwar auf eine Art und Weise, die sowohl dir als auch unserem Planeten hilft. Du genießt es nicht nur, in der Natur zu sein, frische Luft zu schnappen und aktiv zu bleiben, sondern du schadest der Umwelt auch nicht mit CO2-Emissionen. Außerdem kannst du bei einer Radtour dein Tempo drosseln und dein Ziel wirklich kennenlernen, ohne dich gehetzt zu fühlen und dadurch Erholung sammeln. Hat dich die Reiselust schon gepackt?

Wenn du verschiedene Routen recherchierst, eine Unterkunft entlang des Weges findest und deine eigenen Mahlzeiten zubereitest, z. B. Sandwiches für unterwegs oder ein Picknick an Raststätten, kannst du sicher sein, dass jeder Aspekt dieser Radreise ein Erfolg wird.

Fahrradurlaub organisieren: Wie weit, wie lange und wann?

Wenn du in das Radreisen einsteigen willst, ist es oft schwierig herauszufinden, wo du anfangen sollst. Es fängt schon bei der Reisedauer an: Eine gute Option bei mehrtägigen Touren sind nicht mehr als 350-400 Kilometer und ein nicht zu hügeliges Terrain. Radwege an Flüssen sind eine besonders gute Idee, da sie kilometerlange Flachlandstrecken aufweisen. Wenn es um die Tagesetappen deiner Tour geht, solltest du dich nicht zu sehr anstrengen - das Radfahren mit Gepäck erfordert eine zusätzliche Anstrengung, an die du vielleicht noch nicht gewöhnt bist. Nimm dir anfangs sechzig oder siebzig Kilometer pro Tag vor, und wenn dir das leicht fällt, kannst du die täglich zurückgelegte Strecke erhöhen. Denk aber daran, dass die Erschöpfung oft schon am dritten oder vierten Tag einsetzt, deshalb solltest du an diesen Tagen kürzere Strecken einplanen!

Falls du ein E Bike nutzt, musst dir jedoch keine Sorgen machen, dass du auf deiner Reise ins Schwitzen kommst, denn diese Fahrräder mit elektrischer Unterstützung lassen dich genug Kraft sparen, um überall hinzufahren, wo du willst. Und natürlich bedeutet ihre Tragbarkeit, dass dein zuverlässiges E-Bike überall dabei ist, wohin du reist!

Frühling und Frühsommer sind die beste Zeit, um eine Tour mit dem Fahrrad zu machen - du kannst die schwere Winterkleidung zu Hause lassen und erleichterst dir so deinen Gepäcktransport, aber es ist auch noch nicht zu heiß. Aber bevor du losfährst, solltest du dich über die Region informieren: Welche Art von Untergrund wirst du befahren? Gibt es asphaltierte Straßen, oder auch Feld- und Waldwege? Wenn du eine Gruppentour unternimmst, solltest du die Geschwindigkeit vorher mit allen besprechen und eine Probefahrt machen, damit alle zufrieden sind. Hier findest du außerdem geführte und ungeführte Radreisen, geordnet nach Region, Radweg, etc. das könnte dir die Planung der Reise noch weiter erleichtern.

„Beim Radfahren lernt man ein Land am besten kennen, weil man dessen Hügel empor schwitzt und sie dann wieder hinuntersaust.“ - Ernest Hemingway

Die Anreise

Um deine Reise so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten, fängst du am besten vor deiner Haustür an, mit dem Fahrrad zu fahren. Wenn das für dich nicht in Frage kommt, können auch Züge, Busse und sogar Autos für die Anreise genutzt werden. Wenn du dich entscheidest, dein Auto mit auf die Tour zu nehmen, solltest du dich vorher über die Parkmöglichkeiten am Startpunkt informieren - nichts macht das Abenteuer mehr kaputt, als wenn du in einer unbekannten Gegend strandest! Ein fester Rückkehrpunkt ist eine weite Sache, die du dir vor deiner Tour überlegen solltest. Wenn du dir im Vorfeld ein bisschen Mühe bei der Planung gibst, kannst du deine Radtour umweltfreundlich halten und gleichzeitig den ganzen Nervenkitzel genießen, den sie mit sich bringt.

Übernachtungen für den Radurlaub organisieren

Die Entscheidung, ob du im Voraus buchst oder dir bei der Planung deiner Radtour spontan einen Platz suchst, ist wirklich eine Frage der persönlichen Vorlieben.

Ein großes Zelt ist eine unabhängige und erschwingliche Option, um sich auszuruhen, aber es ist mit mehr Gepäck verbunden und Zelten ist an vielen Orten nicht erlaubt.

Wenn du im Voraus buchst, hast du mehr Sicherheit und die Gefahr, keinen Platz für die Nacht zu haben, geringer, aber du bist weniger flexibel in deiner Planung. Wenn du einfach unterwegs nach einem Platz suchst, kann es sein, dass du ein paar Extrakilometer fahren musst, wenn du nichts findest.

Die gute Nachricht ist, dass es auf den bei Radfahrern beliebten Routen in der Regel eine große Auswahl an Unterkünften und auch Campingplätzen gibt. Wie ausgelastet sie sind, hängt natürlich von der Jahreszeit ab.

Wenn du also auf der Suche nach einer tollen Bett+Bike-Unterkunft bist, solltest du unbedingt einen Blick auf die ADFC-Website werfen! Dieser deutsche Fahrradclub kennt verschiedene Unterkünfte wie Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Jugendherbergen und Campingplätze, die für jeden Geldbeutel und jedes Budget geeignet sind. Außerdem bieten ihre Bett+Bike-Unterkünfte viele zusätzliche Vorteile wie abschließbare Räume für die Fahrradaufbewahrung, Trockenräume für Ausrüstung und Kleidung und Frühstück - perfekt für abenteuerlustige Radfahrer!

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Das solltest du auf deinen Reisen mitnehmen

Wenn du für eine Radtour packst, ist das wichtigste Stichwort wetterfest. Alles, was du mitnimmst, sollte regenfest sein - deine Gepäcktaschen, Schuhe und Kleidung. Außerdem ist es wichtig, dass du genug Wasser dabei hast; wenn die Temperaturen hoch sind, kann es nicht schaden, drei große Flaschen mitzunehmen.

Kleidung

Was die Kleidung angeht, sind leichtere Kleidungsstücke am besten geeignet, da sie schnell trocknen, falls sie nass werden. Für Wärme und Schutz vor Wind und Regen ist eine atmungsaktive Jacke von unschätzbarem Wert, besonders auf einer langen Fahrt. Und vergiss deinen Helm nicht - er kann im Notfall den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Weiche, griffige Handschuhe schützen deine Hände bei längeren Fahrten, während geschlossene, leichte und wasserdichte Schuhe ein Ausrutschen oder Verletzungen auf nassem oder unerwartetem Terrain verhindern. Wenn dein Sattel schnell unbequem wird, können gepolsterte Hosen sehr nützlich sein.

Komfort

Je nach Dauer deiner Tour solltest du auch Schlafsäcke, eine Isomatte und ein Zelt einpacken, um dich bei Aufenthalten im Freien zu schützen. Auch deine bewährte Reiseapotheke sollte dir nicht fehlen - dazu gehören unter anderem Schmerztabletten und Mittel gegen Durchfall. Vergiss auch die Zeckenzange nicht! Du solltest zudem nie vergessen, Händedesinfektionsmittel, Sonnencreme und eine Sonnenbrille in deine Ausrüstung zu packen - vor allem, wenn die Sonne scheint!

Verpflegung

Was das Essen angeht, so solltest du dir in deiner Unterkunft ein gesundes Frühstück gönnen und ein paar Snacks mitnehmen, damit du den ganzen Tag über Energie hast. Leichte Mahlzeiten sind auch beim Radfahren empfehlenswert und am Abend kannst du deine Energie mit kohlenhydratreichen Lebensmitteln wieder auffüllen.

Sonstiges für die Reise

Achte auch darauf, dass du immer ein kleines Reparaturset und eine Pumpe dabei hast, sowie eine Lenkertasche zur Aufbewahrung. Vergiss nicht, weitere Dinge wie Schreibzeug, Reiseunterlagen, ein Fahrradschloss und eine Karte oder eine Routenführung mitzunehmen. Zu wissen, wohin du fährst, kann genauso wichtig sein wie die richtigen Hilfsmittel zur Hand zu haben!

Die Planung von einem Fahrradurlaub kann ein aufregendes Abenteuer sein, aber es ist wichtig, dass du das Packen nicht ausufern lässt. Halte dich unbedingt an die Gewichtsangaben auf deinem Gepäckträger, denn das Letzte, womit du auf deiner Reise zu kämpfen hast, ist eine übermäßig schwere Tasche. Je mehr Gewicht, desto weniger Spaß wirst du haben, also packe nur das Nötigste ein und lass alles, was dich beschweren könnte, zurück. Auf diese Weise kannst du deine Radreisen auch richtig genießen.