bauen nachhaltig

Wer nachhaltiges Bauen schätzt, wird um das Thema ESG Kriterium nicht herumkommen. Tatsächlich könnte ESG die Zukunft der Immobilienwirtschaft sehr stark prägen. Mehr darüber, erfährst du hier.

Nachhaltiges Bauen in der Immobilienwirtschaft? - Das ESG Kriterium ermöglicht dies

„Haltung allein reicht nicht. Es braucht Strukturen. Und es braucht Menschen, die zeigen, dass es anders geht.“ - Dr. Michael Kopatz

Der weltweite Markt für nachhaltiges Bauen wächst weiterhin rasant. Laut Prognosen werden allein in Deutschland bis 2025 über 13 Milliarden Euro für "grüne" Gebäude ausgegeben. Aber was braucht es, um ein umweltfreundliches Haus zu planen? Wir haben ein paar tolle Informationen darüber zusammengestellt, wie nachhaltige Häuser heute gebaut oder renoviert werden. Zukünftige Projekte sollten diesen Standards entsprechen, bevor mit dem Bau eines solchen Hauses begonnen werden kann.

Nachhaltiges Bauen beinhaltet meist Anforderungen, die dem ESG Kriterium entsprechen. Zwar wird die Immobilienwirtschaft sich zukünftig stark verändern müssen, um den Nachhaltigkeitskriterien ESG zu entsprechen, jedoch kann so ein nachhaltiges Gebäude geschaffen werden, dass in puncto Umweltschutz den idealen Vorreiter darstellt. Gut für dich und gut für die Erde.

Nachhaltiges Bauen und der Gedanke des Öko-Gebäudes

Öko-Gebäude sind ökologisch sinnvoll, effizient und kostensparend. Sie verwenden umweltfreundliche Materialien, die unsere natürlichen Ressourcen bei der Entsorgung nicht schädigen. Das macht sie zu einer umweltfreundlichen Wahl im Vergleich zu konventionellen Häusern, die im Laufe der Zeit wesentlich mehr zur Umweltverschmutzung beitragen, weil ihre Konstruktion durch die Freisetzung von Giftstoffen in die Umwelt auch die Zerstörung zukünftiger Generationen verursacht. Langfristig betrachtet, lässt sich zudem eine Energieeffizienz feststellen, die zur Kosten-Einsparung beiträgt.

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Nachhaltiges Bauen ist eine gute Möglichkeit für jeden, der eine komfortable und zeitgleich eine gesunde Umgebung schaffen möchte. Dies gelingt durch die Verwendung von umweltfreundlichen Baumaterialien, welche die Kohlendioxidemissionen direkt während der Zeit des Bauens reduzieren, so dass unser Planet, der bereits kurz vor einem Kollaps steht, nicht zunehmend in Mitleidenschaft gezogen wird. Letztendlich befindet sich ein Gebäude, welches dem ESG Kriterium entspricht, nicht nur auf dem aktuellen Stand der Möglichkeiten im Bereich Nachhaltigkeit, sondern ist auch finanziell äußerst sinnvoll. Herkömmliche Gebäude können in diesem Fall meist nicht mithalten, da eine umweltfreundliche Architektur nicht nur gesündere Lebensräume schafft, sondern auch ein gewisses Einsparpotenzial im Energiesektor vorweisen kann.

Die Zukunft unseres Planeten steht auf dem Spiel. Private Bauherren sollten die Auswirkungen ihrer Projekte auf uns und die Natur berücksichtigen, indem sie von Anfang bis Ende eng mit einem Architekten oder Experten zusammenarbeiten und sicherstellen, dass bei jedem Schritt Praktiken für nachhaltiges Bauen an oberster Stelle stehen.

Vier einfache Tipps für nachhaltiges Bauen

Bereits in der Planungsphase sollten bereits einige ESG Kriterien berücksichtigt werden, wenn nachhaltiges Bauen von Erfolg gekrönt sein soll. Im Folgenden haben wir dir vier dieser wertvollen Tipps mitgebracht:

  1. Wenn die Option besteht, sollte so wenig Grundfläche wie möglich bebaut werden. Dies führt langfristig zu weniger Baumaterialien und niedrigeren Stromrechnungen. Eine hochwertige Isolierung kann dann der entscheidende Faktor sein, um Energiekosten zu senken.
  2. Wer Strom- und Heizkosten sparen möchte, sollte die optimale Ausrichtung zum Sonnenlicht gewährleisten können. Es ist also von großer Bedeutung, zu überlegen, wo die Fenster platziert werden könnten, um den ganzen Tag viel Sonne abbekommen zu können.
  3. Hochwertige "Energie-Spezifikationen" sind ein absolutes Muss, um die Kosten langfristig niedrig zu halten.
  4. Eine flexible Nutzung und Barrierefreiheit muss gegeben sein, um auch zukünftig weiterhin zugänglich zu sein und das Optimum aus dem Öko-Gebäude rauszuholen.

Dennoch ist nachhaltiges Bauen immer noch die Ausnahme. Warum das so ist und wieso man nachhaltige Neubauten auf keinen Fall verteufeln sollte, darüber berichtete bereits die Frankfurter Allgemeine.

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Nachhaltiges Bauen - Kreislauf von Gebäudematerialien beachten

Auch das Ende der Lebensdauer einer Immobilie ist wichtig, wenn es um nachhaltiges Bauen geht. Stell dir vor, wie wir uns fühlen würden, wenn unser Haus nicht mehr bewohnt wäre und nur noch auf sein Schicksal in der Zukunft warten könnte? Durch den Rückbau von Immobilien, bevor sie recycelt oder entsorgt werden, bleiben nach dem Abriss von Häusern zwei Kategorien zurück: Wiederverwendbare Komponenten, die zum Marktwert weiterverkauft werden können und verrostete Infrastruktur, die vor dem Recycling/der Wiederverwendung weiter behandelt werden muss. Um die langfristige Nachhaltigkeit von Gebäuden zu gewährleisten, braucht es mehr als nur Materialien wie Betonwände (oder sogar Holz), sondern einen ganzheitlichen Planungsansatz, bei dem alle Aspekte, einschließlich der Energieeffizienz, frühzeitig berücksichtigt werden.

Nachhaltiges Bauen ist ein Kreislauf, bei dem die Materialien von Anfang an sorgfältig ausgewählt und verwendet werden sollten. Um ein Gebäude ökologisch zu bauen oder zu sanieren, sollte ein guter Überblick über viele Aspekte gewährleistet werden - eine umfassende Planung mit vielen Daten steht hierbei also an erster Stelle!

Nachhaltiges Bauen - ESG Kriterien als wertvoller Faktor

Das ESG Kriterium wird häufig im nachhaltigen Bauwesen eingesetzt und das hat viele Vorteile. Einer der Hauptvorteile ist, dass man die Auswirkungen eines Projekts auf die Umwelt viel besser verstehen kann. Das liegt daran, dass die ESG Kriterien eine Reihe von Faktoren berücksichtigen, die bei anderen Bewertungsmethoden nicht immer berücksichtigt werden. Ein weiterer Vorteil vom ESG Investment ist, dass es eine wertvolle Hilfe bei der Entscheidungsfindung sein kann. Denn es bietet einen Rahmen für die Bewertung verschiedener Optionen und ermöglicht einen Vergleich zwischen ihnen. Dadurch kann es ein Instrument von unschätzbarem Wert sein, um sicherzustellen, dass Projekte so nachhaltig wie möglich sind.

Nachhaltiges Bauen ohne ESG Investment möglich?

Das ESG Kriterium steht für Umwelt, Soziales und Governance. Nachhaltiges Bauen ist zwar möglich, wenn nicht alle drei Faktoren berücksichtigt werden, aber es ist definitiv nicht so effektiv.

Die ökologische Komponente trägt dazu bei, Gebäude energieeffizienter zu machen und ihre Gesamtauswirkungen auf die Umwelt zu verringern. Die soziale Komponente berücksichtigt die Bedürfnisse der Menschen, die den Raum nutzen werden und sorgt dafür, dass er für alle zugänglich und komfortabel ist und der Governance-Faktor stellt sicher, dass das Gebäude auf nachhaltige und ethische Weise betrieben wird.

Die Berücksichtigung aller drei Faktoren bei der Planung und dem Betrieb eines Gebäudes ist der beste Weg, um sicherzustellen, dass es wirklich nachhaltig ist. Es ist jedoch auch möglich, viel zu erreichen, wenn man sich nur auf ein oder zwei dieser Elemente konzentriert. So kann ein Gebäude zum Beispiel so energieeffizient wie möglich gestaltet werden, ohne sich um soziale Faktoren zu kümmern. Oder ein Gebäude kann so gestaltet werden, dass es für alle Nutzer zugänglich und komfortabel ist, ohne dass man sich Gedanken über seine Umweltauswirkungen macht. Letztendlich hängt die Entscheidung, wie man diese Faktoren ausbalanciert, von den spezifischen Zielen des Projekts ab.

Fazit

Wenn es um umweltfreundliche Gebäude geht, ist das ESG Kriterium der Schlüssel. Dieser einfache Leitfaden kann den gesamten Prozess der Planung und des Baus eines nachhaltigen Gebäudes erheblich vereinfachen. Wenn du den Energieverbrauch, die Wassereffizienz und die Auswahl der Materialien schon in der frühen Planungsphase berücksichtigst, kannst du sicher sein, dass dein Gebäude wirklich umweltfreundlich sein wird. Darüber hinaus kann das ESG Kriterium dir langfristig helfen, Geld zu sparen, da dein Gebäude weniger Ressourcen verbraucht und weniger Abfall erzeugt.